Chorsängerin Verena Lorenz: Singfreuden im Bach Ensemble Luzern

Das „Bachjahr“ fängt bei mir an mit dem Studieren des Jahresprogrammes. Damit beginnt die Vorfreude auf kommendes Musizieren. Sobald ich die Notenhefte habe, „schneugge“ ich darin und freue mich auf das Wieder-Singen und auf das Entdecken von Neuem.

Diesmal ist es einmal ein Neu-Entdecken und einmal ein Wieder-Singen. Die Kantate BWV 105 kenne ich noch nicht und ich bin gespannt, wie sie tönt. Die Aufnahme, die ich auf youtube gehört habe, tönt vielversprechend.

Ich höre mir die Kantate BWV 147 nach langer Zeit wieder an und bin sogleich wieder „drin“. Im Juni 1987 und im Juni 1997 haben wir „Herz und Mund und Tat und Leben“ aufgeführt.

Die Vorfreude steigt mit den Proben. Ich bin immer wieder gespannt auf das erste Zusammentönen aller Stimmen und bin immer erstaunt, wie gut es schon klingt. Die Arbeit beginnt natürlich jetzt erst richtig und Franz schafft es stets, das Bestmögliche aus uns heraus zu holen.

Die Vorfreude wird zur grossen Freude am Konzerttag. Diesmal höre ich schon das imaginäre Raunen das durch die Zuhörerreihen geht, wenn „Jesus bleibet meine Freude“ erklingt.

Die Tage nach dem Konzert sind ein freudiges Nachklingen mit den Melodien, die noch einige Zeit im Ohr bleiben, mit Kommentaren vom Konzertpublikum und auch mit einem wohlwollenden Zeitungsbericht, der mir Freude macht.

Verena Lorenz

 

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